Pädagogisches Konzept

Zu meiner Person




Mein Name ist Manuela Jäger und ich bin am 08.04.1966 in Berlin geboren. Ich bin mit drei kleineren Geschwistern aufgewachsen, die in den Kindergarten gingen. Dort habe ich die Möglichkeit erhalten in der Krippe und Kita mithelfen zu dürfen, was mir sehr großen Spaß machte. Die Erzieherin der Kita bemerkten, wie ich mit den Kindern umging und ich wurde angesprochen, ob ich mir nicht vorstellen könnte, den Beruf der Erzieherin zu erlernen. Nach meinem Schulabschluss und einem FSJ habe ich eine Ausbildung zu Krankenpflegehelferin (mit Staatsexamen) gemacht und insgesamt 6 Jahre in diesem Beruf Erfahrungen gesammelt. In meinem Beruf habe ich sehr früh erkannt, dass es für Mütter sehr schwer ist, eine geeignete Betreuung für ihre Kinder zu finden (z.B. Öffnungszeiten), daher habe ich mich 1993 dazu entschieden als Tagesmutter tätig zu werden. Diese Tätigkeit wurde auch von meinem Mann jederzeit unterstützt. Seit dem betreue ich bis zu 3 Kinder in meiner Wohnung.
2010 machte ich dann das Grundzertifikat und 2013 das Aufbauzertifikat.
Für eine fachliche Anpassungsweiterbildung in den Themen Psychologie, Pädagogik, Gesundheit und Ernährung, Elternarbeit sowie Frühpädagogik für Kinder bis zu drei Jahren besuche ich regelmäßig Kurse, die hauptsächlich in den Abendstunden oder am Wochenende liegen. Zuzusehen, wie sich die Kinder Entwickeln bringt mir viel Spaß, so dass es mir wichtig ist Sie dabei fachgerecht zu fördern.

Meine Öffnungszeiten!


Montag - Freitag
im Zeitraum von 7,00 Uhr - 17.00 Uhr
Zeiten werden individuell abgesprochen

Verspätungen beim Bringen oder Abholen der Kinder, sind zeitnah telefonisch anzuzeigen.
Das pünktliches Erscheinen der Kinder am Morgen ist wichtig, da wir feste Tagesabläufe haben, die durch das zu spät kommen erheblich gestört werden.
Auch das nachmittägliche Abholen sollte zur vereinbarten Zeit geschehen, da ihr Kind auf "Sie" wartet (innere Uhr) und auch ich Termine habe, die ich einhalten muss.

Unser Tagesablauf



Alle Zeiten sind ca. Zeiten.
Die Schlafenszeiten sind individuell auf die Bedürfnisse der Kinder eingerichtet (ein Kind braucht mehr und ein Kind braucht weniger Zeit zum schlafen).
Jedes Kind hat sein eigenes Bett.

Die Eingewöhnung

Ihr Kind wird langsam auf die neue Situation und den neuen Lebensabschnitt vorbereitet.
In den ersten Tagen kommen das Kind und ein Erziehungsberechtigter für ein bis zwei Stunden zum Spielen und kennenlernen.
Dabei ist wichtig:
Das Kind kommt auf mich zu und nicht umgekehrt, da sich das Kind sonst unter Druck gesetzt fühlt und die Eingewöhnungsphase damit verlängert wird und um Ihr Kind nicht zu überfordern, bleiben wir in dieser Zeit "Zu Hause".
Erst wenn eine leichte Vertrauensbasis zwischen dem Kind und mir entstanden ist kommt der nächst Schritt, nämlich "Sie" (die Mama oder der Papa) geht vor die Tür, bleibt aber noch in der Nähe, damit Sie greifbar sind, wenn der Trennungsschmerz noch zu groß ist und das Kind sich von mir nicht beruhigen lässt. Wenn alles gut läuft, kann Mama oder Papa einkaufen gehen und nach 1-2 Stunden freuen wir uns über das Abholen.
Erst wenn sicher ist, dass das Kind Vertrauen aufgebaut hat, bleibt es bis nach dem Mittagschlaf.
Wichtig für den Mittagsschlaf ist, dass das Kind etwas Vertrautes bei sich hat (Nuckel, Kuscheltier oder Kuscheltuch).
Erst wenn das alles klappt, kann man die Eingewöhnung als abgeschlossen ansehen. Dies kann zwischen 2. Und 4 Wochen dauern.
Bitte planen Sie die Eingewöhnungszeit großzügig mit ein bevor Sie wieder arbeiten gehen.
Auch das sollte für alle ohne Druck geschehen, da sich das Kind sonst gegen die neue Situation sperrt.




Pädagogische Arbeit

Mein Pädagogisches Konzept basiert auf den Zielen des Berliner Bildungsprogramms für 0 - 6 jährige Kinder.

Kinder lernen am besten beim spielen.

"Spielen ist die Leistung des Kindes. Spielen bedeutet Lernen".

Dieses Zitat des Pädagogen Gerhard Regel habe ich mir zum Leitmotiv gemacht und er verdeutlicht die Haltung und den Respekt, den wir unseren Kindern entgegenbringen sollten.
  • Spielerisch lernt Ihr Kind Farben, Formen und Zahlen.
    • So hat beispielsweise jeder Baustein eine andere Farbe, Form und Größe.
  • Bei Spaziergängen und Spielen im Wald oder auf der Wiese
    • Die Natur und ihre Schätze entdecken
    • Picknick im grünen erleben
    • Verschieden Tiere kennenlernen.
    • Sandburgen bauen, Sandkuchen backen
    • Spielen mit Wasser und Sand
  • Jahreszeiten im Wechsel
    • Was sind Jahreszeiten
    • Was verändert sich
  • Bewegung (grobmotorische Übungen)
    • Klettern,
    • Rutschen,
    • Schaukeln
    • Balancieren
    • Hüpfen
  • Verkehrserziehung
    • Wie verhalte ich mich auf der Straße
  • Malen und der Umgang mit Stiften und Papier (Förderung der Feinmotorik)

In allen Bereichen wird die Kreativität spielerisch gefördert und die Neugier auf Neues geweckt, sowie die Fantasie angeregt.
Ebenso ist es wichtig ihr Selbstbewusstsein zu stärken und sie zu ermutigen, wenn etwas nicht gleich klappt.
Wichtig im Umgang mit Ihrem Kind sind Regeln und Grenzen (auch Ihre eigenen), sowie feste Rituale, damit sie sich gut und glücklich zu kleinen starken Persönlichkeiten entwickeln können.



Ernährung und Gesundheit

Ernährung

Alle Kinder werden altersgerecht versorgt.
Hierbei lege ich großen Wert auf Vollwerternährung und schonende Zubereitung.
Das Obst und Gemüse hierzu beziehe ich gerne vom Bio-Bauern aus der Region.
Wenn nötig, werden die Kleinen von mir behutsam an gesunde Küche herangeführt und von der Gläschen-Kost Entwöhnt.
Dazu zeige ich ihnen, wie das Lebensmittel roh (vor der Verarbeitung) aussieht, riecht schmeckt und auch anfühlt, und zu was es verarbeitet werden kann.
Es steht auch täglich frisches Obst auf dem Speiseplan. Dieses ist in mundgerechte Stücke geschnitten und steht zur Selbstbedienung auf dem Tisch.
Neben der Vollwertküche biete ich bei Bedarf auch Schonkost für Allergiekinder an.

Sauberkeitserziehung

Hygiene ist wichtig.
  • Hände waschen,
    • wenn wir vom Spielen kommen (besonders wenn wir draußen waren)
    • Vor dem Essen
    • nach dem Toilettengang
  • Nach dem Essen Zähne putzen
  • Regelmäßig Windeln wechseln
  • Toilettentraining
Das Toilettentraining kann nur in Zusammenarbeit mit den Eltern gemacht werden und auch erst dann, wenn das Kind soweit ist. Ihr Kind wird uns zeigen, wann es dazu bereit ist, wir müssen die Anzeichen nur richtig war nehmen. Das Training muss ohne Druck geschehen, da sonst das "sauber werden" länger dauert und es viel mehr Rückschläge gibt, die das Kind entmutigen.

Das Kind gibt das Tempo vor.

Elternarbeit

Als Tagesmutter bin ich täglich ca. 8 - 10 Stunden mit Ihrem Kind zusammen.
Gemeinsam wollen wir Ihrem Kind helfen zu einem selbständigen und selbstbewussten kleinen Menschen heranzuwachsen.
Dazu sind regelmäßige Gespräche mit Ihnen, den Eltern, über die Entwicklung ihrer Kinder wichtig. Es geht hierbei um den Entwicklungsstand Ihres Kindes, um Stärken und um Schwächen. In diesen Elterngesprächen können aber auch Ihre Sorgen und Nöte mit Ihrem Kind besprochen werden.
Elterngespräche finden nicht zwischen Tür und Angel statt (z.B. beim Bringen oder Abholen), sondern ich nehme mir Zeit für ein ausführliches Gespräch über die Entwicklung Ihres Kindes.
Zur Elternarbeit gehört für mich aber auch die praktische Zusammenarbeit mit den Eltern, z.B. als Begleitung bei einem Ausflug oder bei gemeinsamen Bastelarbeiten für oder mit den Kindern.


Schlusswort

Dieses Konzept soll Ihnen einen Einblick in meine Arbeit mit Ihrem Kind geben. Es dient sowohl Ihnen als auch mir als Leitfaden und Orientierungshilfe im täglichen Umgang mit Ihrem Kind und es gib Ihnen die Möglichkeit sich mit den Zielen meiner pädagogischen Arbeit auseinander zu setzten.
Hospitationen sind nach Absprache jederzeit möglich, damit Sie einen Eindruck meiner Arbeit erhalten.

Es ist nicht ganz einfach alle Punkte im Einzelnen zu beschreiben die mir in der pädagogischen Arbeit mit Kindern wichtig sind.
Mein Ziel ist es ihr Kind mit Geduld und Liebe in einer kindgerechten Umgebung zu betreuen und mich gemeinsam mit Ihrem Kind und Ihnen über jeden noch so kleinen Entwicklungsschritt zu freuen.
Zusammenfassend möchte ich hervorheben, dass mir der Umgang mit den Kindern viel Freude sowie großen Spaß bereitet und ich hoffe auf eine gute Zusammenarbeit.
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